Vorsicht Falle: Worauf sie bei Krediten, Sparbüchern und Girokonten achten müssen
- Die häufigsten Zins- und Spesenfallen der Banken
- AK fordert klare Informationen für Sparkunden
Kredite, Sparbücher und Girokonten bergen mitunter Spesen- und Zinsenfallen. Wer etwa einen Fixzinssatz für einen Kredit vereinbart, sollte auf die Höhe der variablen Zinsen danach genau achten. Um vor unschönen Überraschungen am Kontoauszug überrascht zu werden, fordert die Arbeiterkammer (AK) bessere Informationen für Bankkunden. Sie will Banken dazu verpflichten, Überziehungsrahmen und -zinsen regelmäßig am Kontoauszug bekannt zu geben.
Konsumenten sollten laut AK auf mögliche Zins- oder Spesenfallen am Konto, bei Krediten oder Sparbüchern achten:
Fixzins-Falle
Privatkredite mit günstigen Fixzinsen, zum Beispiel auf ein Jahr, können zur Zinsfalle werden, wenn der variable Zinssatz nach Auslaufen der Fixzinsperiode in die Höhe springt. Das kann passieren, wenn er sogenannte Aufschlag (zwischen zwei und drei Prozent) beim variablen Zins vor Vertragsabschluss nicht verhandelt wurde.
Strafzinsen und Wohnkredit
Wer sein Girokonto über dem vereinbarten Kontorahmen überzieht, muss mit zusätzlichen Strafzinsen von fünf Prozent rechnen. Bei einem Wohnkredit ist es wichtig, über Zinsen zu verhandeln. Auch die Nebenkosten z.B. für Bearbeitung, Grundbucheintragung, Versicherungen oder Schätzung der Immobilie sollten keinesfalls außer Acht gelassen werden.
Vorschusszins-Falle
Bei Sparbüchern mit Bindungsfrist lauert die Vorschusszinsenfalle. Die Vorschusszinsen machen ein Promille pro Monat der nicht eingehaltenen Bindungsfrist vom vorzeitig behobenen Betrag aus.
Beim Bausparen kann eine vorzeitige Auflösung ebenfalls kostspielig werden: Die staatliche Prämie wird rückgerechnet, der Verwaltungskostenbeitrag wird fällig und der Zinssatz nachträglich reduziert.
(red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

