Weltwirtschaftsforum eröffnet: Merkel
warnt vor den Gefahren der Globalisierung
- 'Weltweiter Wettbewerb verschärft Raubbau an Natur'
- Klimawandel im Zentrum des Weltwirtschaftsforums
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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor den Gefahren der Globalisierung gewarnt. Es gebe noch viele Länder, die vom globalen Aufschwung abgeschnitten seien, mahnte sie bei der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Der globale, weltweite Wettbewerb verschärft den Raubbau an der Natur. Der Schutz geistigen Eigentums erodiert."
Die Kehrseite der Globalisierung dürfe nicht ausgeblendet werden, betonte Merkel. Hoffnungen für die einen bedeuteten Sorgen und Ängste für die anderen. "Wir als Politiker kennen diese Ängste nur zu gut und müssen deshalb alles daran setzen, die Globalisierung auch politisch zu gestalten."
Es sei offensichtlich, dass viele bisherige Antworten nicht mehr so recht funktionierten, sagte Merkel. "Mit den Folgen der Globalisierung umzugehen, bedeutet deshalb vor allem eine geistige Herausforderung, nicht zuletzt für die Europäer."
Der weltweite Klimawandel steht im Mittelpunkt des diesjährigen Weltwirtschaftsforums. Weitere Themen sind die Sicherung der Energieversorgung und die Entwicklung alternativer Energien, der israelisch-palästinensische Konflikt sowie die Lage im Irak. (apa/red)
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