Montag, 15. Jänner 2007

Rekord bei geringfügig Beschäftigten mit 241.564: Seit 1998 um 48 Prozent gestiegen

  • Neue Grenze ab 2007 liegt bei 341,16 Euro monatlich
  • Selbst über Entrichtung von SV-Beiträgen entscheiden

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist Ende 2006 mit 241.564 auf einen absoluten Rekordwert geklettert. Im Vormonat waren 167.544 Frauen und 72.251 Männer geringfügig beschäftigt, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Damit hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten seit 1998 um 48 Prozent erhöht.

1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen. Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt seit Anfang des neuen Jahres 341,16 Euro pro Monat.

Nachfolgend die Entwicklung der Zahl der geringfügig Beschäftigten:

MonatMännerFrauenAlle
Jänner 199844.338118.903163.241
Jänner 199951.416132.255183.671
Jänner 200054.351139.044193.395
Jänner 200156.700143.965200.665
Jänner 200259.368149.834209.202
Jänner 200362.192152.834215.026
Jänner 200463.842154.918218.760
Jänner 200567.238159.258226.496
Jänner 200670.588163.354233.942
Februar 200671.182163.762234.944
März 200671.735164.616236.351
April 200670.826164.397235.223
Mai 200671.788166.010237.798
Juni 200672.112166.474238.586
Juli 200670.587164.708235.295
August 200667.974161.845229.819
September 200667.783161.960229.743
Oktober 200670.954165.655236.609
November 200672.251167.544239.795
Dezember 200672.907168.657241.564


(apa/red)

15.1.2007 10:11