Der EM-Countdown läuft: Host-City-Verträge
für EURO 2008 wurden in Wien unterzeichnet
- Städte dürfen nun offiziell das EM-Logo verwenden
- Spielorte: Einrichtung von Fan-Zonen vorgesehen

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Die österreichischen Host-City-Verträge für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz sind im Rahmen einer Veranstaltung am Wiener Rathausplatz unterzeichnet worden. Darin werden die Zusammenarbeit zwischen den EM-Austragungsstädten, der UEFA und der EURO 2008 SA im Detail geregelt und sämtliche Rechte und Pflichten festgelegt.
Die Städte erhalten damit auch ab sofort das Recht, sich mit der EURO in Verbindung zu bringen und das EM-Logo zu verwenden. Ziel der Zusammenarbeit ist unter anderem, bestmögliche PR und Werbung für die EM auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu machen.
Für den Österreich-Turnierdirektor Christoph Schmölzer handelt es sich um einen "Promotion-Vertrag, der regelt, wie sich die Städte mit der EURO in Verbindung bringen dürfen". Die UEFA besitzt bekanntlich die Vermarkungsrechte am EM-Turnier, damit stehen ihr alle Rechte in den Bereichen Marketing, Merchandising und TV zu.
Zu den Leistungen der Städte gehören damit z.B. die verpflichtende Einrichtung einer oder mehrerer Fan-Zonen, die während der 23 EM- Tage geöffnet und unentgeltlich zugänglich sind. UEFA-Sponsoren genießen dort exklusives Werberecht, die Städte dürfen aber bis zu vier eigene - nicht in Konkurrenz stehende - Sponsoren einbringen. Die Konzession-Einnahmen gehen an die Stadt.
Umgekehrt darf jeder Spielort dafür das so genannte "Host City Logo" nutzen. Das Logo ist eine Kombination aus dem Wahrzeichen der Stadt sowie der Turnierbezeichnung. Für Wien ist es das Riesenrad, für Klagenfurt der Lindwurm, für Salzburg die Festung Hohensalzburg und für Innsbruck das Goldene Dachl. Auch Bargeld fließt. So erhalten die Städte von der UEFA für Sicherheits- und andere Ausgaben eine finanzielle Entschädigung. (apa)










