Drogba spricht Klartext: Chelsea-Stürmer bestreitet angebliche Revolte gegen Ballack
- Ghanaer nimmt auch Schewtschenko in Schutz
- PLUS: Tabelle und Ergebnisse der Premier League!
·Chelsea vor Cech- & "Sheva"-Comeback
Keeper soll zum Schutz mit Kopfmaske antreten
·England: ManU bleibt 6 Punkte vor Chelsea!
Middlesbrough siegt bei Charlton klar mit 3:1
·Tabelle: Premier League 2011/2012
KLICKEN: Alle aktuellen Resultate & Tabellenstand
Chelsea-Torjäger Didier Drogba hat eine Teamrevolte gegen den deutschen Fußball-Teamspieler Michael Ballack bestritten. "Diese Geschichte ist völliger Blödsinn", erklärte der Stürmer des englischen Meisters in einem Interview mit dem Fachmagazin "kicker". Der 28-Jährige nahm auch den ebenso hinter den Erwartungen zurückgebliebenen 45-Millionen-Euro-Einkauf Andrej Schewtschenko sowie den umstrittenen Trainer Jose Mourinho in Schutz.
"Die Liga in England ist schon etwas Besonderes. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Andrej hat hier eine neue Welt kennen gelernt, eine andere Spielweise und andere Abwehrspieler", meinte Drogba über seinen formschwachen Sturmpartner. Er sei sicher, dass ein "großartiger Spieler" wie der Ukrainer sein Niveau wiederfinden werde.
Überraschendes Lob gab es auch für den deutschen Nationalmannschaftskapitän, obwohl der Mittelfeldakteur nach seinem Wechsel von Bayern München nach London bisher noch nicht der erhoffte Leistungsträger auf dem Platz war. "Ich schätze ihn sehr, er hat viele Qualitäten. Vor allem seine Physis hilft uns weiter", urteilte Drogba über Ballack.
Dass er gemeinsam mit seinem ghanesischen Mitspieler Michael Essien Stimmung gegen den in die Kritik geratenen Coach Jose Mourinho gemacht habe, stimme ebenfalls nicht. "Ich habe ein Vertrauensverhältnis zu Mourinho. Er hat mich gewollt und geholt, das vergesse ich ihm niemals", betonte der Stürmer von der Elfenbeinküste. Trotz des bisher alles andere als optimalen Saisonverlaufs sei Chelsea "in allen Wettbewerben auf Kurs". Auch in der Premier League, in der Meister Chelsea als Tabellenzweiter sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Manchester United aufweist, hält er noch alles für möglich.
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
