Mangelnde Fitness: Österreich-Comeback
von Millionen-Flop Charles Amoah geplatzt
- Wacker Tirol lehnt Verpflichtung des Stürmers ab
- Vorzeitiger Transfer von Eder zu Rapid ist fixiert
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Wacker Tirol hat bekannt gegeben, dass die Verpflichtung des ghanaischen Stürmers Charles Amoah nicht zu Stande kommt. Die Innsbrucker sagten dem 31-Jährigen, der von 2001 bis 2004 bei Sturm Graz engagiert war, nach dessen Kurzeinsatz in einem Testspiel gegen Mainz wegen mangelnder Fitness ab. Amoah war im Jahr 2001 für 3,93 Millionen Euro von St. Gallen zu den Grazern gewechselt, setzte sich aber nie durch und wurde im Februar 2004 fristlos entlassen. Momentan ist der Stürmer vereinslos.
Nationalverteidiger Hannes Eder wechselt unterdessen mit sofortiger Wirkung von Wacker zu Rapid. Der 23-jährige Innenverteidiger erhält beim österreichischen Rekordmeister einen Vertrag bis Sommer 2009.
Eder reiste damit in buchstäblich letzter Sekunde nicht mit seinen ehemaligen Wacker-Teamkollegen zum Trainingslager in die Türkei und wurde stattdessen in Wien erwartet. Der Vertrag des Defensivspielers, der 2006 seine ersten beiden A-Länderspiele absolviert hat, bei den Tirolern wäre mit Saisonende ausgelaufen.
Nun erhielten die Innsbrucker zumindest eine kleine Ablösesumme, über die laut Angaben beider Klubs Stillschweigen vereinbart wurde. "Wir sind zwei Schritte auf Rapid zugegangen", betonte Wacker-Manager Christian Ablinger.
Eder: "Große Herausforderung"
Eder hat Tirol mit einem lachenden und weinenden Auge in Richtung Wien verlassen. "Es war keine leichte Entscheidung, weil ich hier eine schöne Zeit hatte und mir der Verein am Herzen liegt. Aber für jeden Spieler ist der SK Rapid eine große Herausforderung und ich bin sehr froh, dass es bereits jetzt geklappt hat, nach Hütteldorf zu wechseln", erklärte der 23-Jährige, der bei den Wienern die Rückennummer 18 bekommt.
Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl sieht in Eder, der 61 Bundesligaeinsätze vorzuweisen hat, eine optimale Verstärkung für die Verteidigung des Rekordmeisters. "Eder ist ein Spieler der keinen Zweikampf scheut. Mit seiner Spielweise und seiner positiven Gewinner-Mentalität passt er ideal zu uns", teilte der frühere Teamspieler mit. (apa/red)
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