Terrorwarnung für Russland: Anschlag
auf öffentliche Verkehrsmittel befürchtet
- Sicherheitsmaßnahmen in Moskau deutlich verstärkt
- Blackout: Auch Kraftwerke im Visier der Terroristen
Die russischen Behörden haben eine Terrorwarnung ausgesprochen und landesweit die Sicherheitsvorkehrungen für öffentliche Verkehrsmittel und andere mögliche Anschlagsziele verstärkt. In der Hauptstadt Moskau wurden die U-Bahn, Bahnhöfe und die Flughäfen von zusätzlichen Polizeipatrouillen gesichert. Der russische Geheimdienst war nach eigenen Angaben von "ausländischen Kollegen" vor einem geplanten Anschlag auf öffentliche Verkehrsmittel gewarnt worden.
Auch die Bewachung von Kraftwerken wurde verstärkt, wie der Stromkonzern RAO EES mitteilte. Das Anti-Terror-Komitee des Inlandsgeheimdienstes FSB rief die Bürger zu erhöhter Wachsamkeit auf.
In Russland haben zumeist tschetschenische Terroristen in den vergangenen Jahren zahlreiche blutige Anschläge verübt. Im Februar 2004 starben mehr als 40 Menschen bei einer Bombenexplosion in der Moskauer U-Bahn.
Nach dem Geiseldrama in der Schule von Beslan im Nordkaukasus mit mehr als 330 Toten im September 2004 hatte sich die Lage jedoch beruhigt.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
