Happyend in der Wildnis: Verschollene US-Camperin nach 5 Wochen wohlauf gefunden
- Suche nach 52-Jähriger wurde bereits eingestellt
Happyend für eine US-Camperin: Nach gut fünf Wochen in der Wildnis im US-Bundesstaat New Mexico ist die 52-jährige Frau zufällig gefunden und gerettet worden. Sie befand sich nach Medienberichten in einem Krankenhaus - etwas schwach und erschöpft, aber überglücklich. Entdeckt worden war sie von zwei wandernden Studenten, die sich kurzfristig entschlossen hatten, ihre Route auszudehnen. Dabei stießen sie auf die verschollene Frau. Die Suche nach ihr war vor zwei Wochen eingestellt worden.
Die passionierte Camperin Carolyn Dorn war den Berichten zufolge am 6. Dezember zu einem Ausflug in den Gila National Forest aufgebrochen, ein wild-romantisches Naturgebiet in New Mexico. Beim Wandern schnitt ihr dann ein nach Regen- und Schneefällen angeschwollener Fluss den Rückweg ab. Als sie nicht heimkehrte, brachen Suchmannschaften auf. Das geparkte Auto der Frau wurde gefunden, aber sie selbst blieb verschollen.
Die beiden wandernden Studenten hörten dann am vergangenen Freitag schwache Rufe, als sie entgegen ihren ursprünglichen Plänen in den besonders entlegenen Teil des Naturparks vordrangen. Weil Dorn zu schwach war, mit ihnen zu gehen, ließen sie die Frau mit Verpflegung zurück und wanderten eineinhalb Tage, bis sie einen Ort erreichten und Alarm schlagen konnten.
Nun früh wurde Dorn dann mit einem Hubschrauber geborgen. Die ganze Zeit über hatte sie von sorgfältig dosierten Vorräten aus ihrem Rucksack gelebt, die ursprünglich nur für zwei Wochen gedacht waren. Warm hielt sich die 52-Jährige durch Lagerfeuer. Die letzten zwei Tage vor ihrer Bergung hatte sie sogar auch etwas Unterhaltung: Die Studenten - zwei Brüder - ließen neben dem Essen auch einen Krimi zurück. (APA/red)
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