Billigere Jets oder Total-Ausstieg: Darabos sieht Heer bei Eurofightern hinter sich
- Über Gespräche mit EADS Stillschweigen vereinbart
- "Vorschnelle Entscheidungen wird es nicht geben"
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Verteidigungsminister Darabos sieht in seinem Vorhaben, die Eurofighter abzubestellen oder zumindest billiger zu machen, auch einen überwiegenden Teil des Bundesheers hinter sich. Das sagte der Ressortchef am Rande des Offizierballs gegenüber der APA. Über die gerade anlaufenden Gespräche mit Eurofighter-Hersteller EADS ist laut Darabos Stillschweigen vereinbart.
Der Chef der Eurofighter GmbH Aloysius Rauen war am Ball ebenfalls anwesend. Darabos und er hatten bereits davor ein erstes Gespräch geführt. Wie lange die Verhandlungen dauern werden, konnte der Minister nicht abschätzen. Derzeit ginge es noch um vertrauensbildende Maßnahmen. Die eigens dafür eingesetzte Task-Force im Ministerium soll ihre Arbeit aufnehmen, so der Ressortchef: "Vorschnelle Entscheidungen wird es nicht geben."
Dass er mit seinen Bestrebungen auf großen Widerstand im Bundesheer stoßen wird, glaubt Darabos nicht. In Bereichen außerhalb der Luftwaffe würde man der teuren Beschaffung "durchaus kritisch gegenüber stehen". (apa)
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