Laut Umfrage Regierungsstart nicht ge-
lungen: SPÖ und ÖVP gleich reformfreudig
- Kein Problem mit rauchender Gesundheitsministerin
- Zivildiener als Verteidigungsminister "nicht vereinbar"
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Die Mehrheit der Österreicher ist mit dem Start der rot-schwarzen Koalition offenbar nicht zufrieden. Laut einer Telefon-Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes OGM für den ORF-"Report" halten 62 Prozent der Befragten den Regierungs-Start für "nicht gelungen". Nur 18 Prozent bewerten ihn positiv. Wenig Probleme hat die Bevölkerung mit dem Bekenntnis von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V) zur Zigarette: 66 Prozent halten dies mit ihrem Amt für vereinbar.
Gespalten bei "Reformfreudigkeit"
Während das Urteil der Österreicher in punkto Regierungs-Start recht klar ausfällt, ist die Bevölkerung in der Beurteilung der Reformfreudigkeit der beiden Regierungsparteien gespalten: Jeweils 27 Prozent halten das SP- bzw. VP-Ministerteam für reformfreudiger, ganze 47 Prozent konnten dazu keine Angabe machen.
Rauchende Gesundheitsministerin
Dass die neue Gesundheitsministerin Kdolsky ab und zu zum Glimmstängel greift, nehmen die Österreicher gelassen auf: 66 Prozent sehen dies mit ihrem neuen Job als vereinbar an, nur 30 Prozent hätten lieber eine Nichtraucherin als Ressortchefin.
Zivildiener als Verteidigungsminister
Auf weniger Gegenliebe stößt Norbert Darabos (S) als Verteidigungsminister. 41 Prozent halten es für "nicht vereinbar", dass der ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführer seinen Vaterlandsdienst als Zivildiener abgeleistet hat. Allerdings haben 55 Prozent auch damit kein Problem.
(apa/red)
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