'Man soll niemals nie sagen': Haider schließt Rückkehr in die Bundespolitik nicht aus
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Trotz neuer Kritik von seiten des Verwaltungsgerichtshofs schließt der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Gründer Jörg Haider eine Rückkehr in die Bundespolitik nicht aus. "Man soll niemals nie sagen. Wenn die da draußen es zu bunt treiben, muss ich nochmals in den Ring steigen", wird er in der jüngsten Ausgabe der Zürcher "Weltwoche" zitiert.
Die Politik langweile ihn auch nach 30 Jahren nicht, versichert Haider. Im Jahre 2000 habe er die Illusion gehabt, er könnte sich nach Kärnten zurückziehen. "Aber ich muss bis heute immer wieder die Feuerwehr in der Bundespolitik spielen." Jetzt sei das Land wieder in rot und schwarz geteilt "und ich bin das Zünglein an der Waage". Haider: "Ich führe hier einen Inselbetrieb zur Rettung Österreichs."
Auf die Frage, wie er sich sich das ungeheuere Polarisierungspotenzial erkläre, das er einst in Österreich und in Europa gehabt habe, meinte Haider, es hätte ihn immer gewundert, "mit welchem Fanatismus alles Linke sich in mir verbeißt". Auch heute sei er mit seiner kleinen Partei immer noch der Hauptgegner von allen. Haider: "Die wissen ganz einfach, dass ich mit all diesen mittelmäßigen Figuren relativ leicht fertig werde." (apa/red)
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