Selbstmord im Burgenland: 17-jähriger Wiener wurde in Waldstück tot aufgefunden
- 300 Feuerwehrleute und Polizisten an Suche beteiligt
Ein 17-jähriger Wiener, der seit 13. Jänner als vermisst gemeldet war, ist in einem Waldstück im Bezirk Mattersburg tot aufgefunden worden. Das Auto des Burschen wurde auf einem Feldweg entdeckt. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte und Freiwillige an der Suche beteiligt. Der HTL-Schüler habe Selbstmord begangen, Fremdverschulden sei auszuschließen, erklärte Bezirkshauptmann Günter Engelbrecht gegenüber der APA.
Die Ursache für den Suizid sei unklar, fest stehe, dass der junge Mann darauf vorbereitet gewesen sei, so Engelbrecht. Seit der Wagen auf einem Feldweg zwischen Marz und Sieggraben gefunden wurde, waren neben Feuerwehr und Polizei auch Hundestaffel und Hubschrauber im Einsatz. Im Fahrzeug befand sich auch das Mobiltelefon des Jugendlichen, es sei aber ausgeschaltet gewesen, weshalb eine Peilung nicht möglich war.
Am 16. Jänner entdeckte man den Burschen im Gemeindewald von Marz, etwa vier Kilometer vom geparkten Auto entfernt. Die Tat war nicht zu verhindern, meinte der Bezirkshauptmann. (APA/red)
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