Montag, 8. Jänner 2007

Dieselpreis stieg seit 2003 um 39 Prozent, Superbenzin wurde um 25 Prozent teurer!

  • ABER: Steuereinnahmen fließen nicht in den Verkehr
  • DISKUSSION: Autofahrer, die Melkkühe der Nation?

Fahrer von Diesel-Pkw haben 2006 im Durchschnitt um 270 Euro mehr für Treibstoff ausgeben als vor drei Jahren - ein Plus von 39 Prozent. Für Superbenzin wurde um 260 Euro mehr bezahlt, was einem Anstieg von 25 Prozent entspricht, so eine Berechnung des Autofahrerclubs ARBÖ.

Zwischen 2003 und 2006 sind demnach die Ausgaben für Treibstoffe insgesamt von 7,4 auf 10,3 Mrd. Euro gestiegen. Davon haben in erster Linie jene profitiert, die kein Auto haben. Denn Rekordpreise bedeuten auch Rekordsteuereinnahmen in Form der Mineralölsteuer, die in das Bundesbudget fließt, aber nicht für den Verkehr zweckgebunden ist. Nach derzeitigem Stand der Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP soll die Mineralölsteuer - zumindest für Diesel - sinken, dafür aber die Lkw-Maut angehoben werden. (APA)

Sind die Autofahrer tatsächlich die Melkkühe der Nation? Diskutieren Sie mit!

8.1.2007 13:27