Sonntag, 14. Jänner 2007

Von der Piste ins Krankenhaus: Schwere Verletzungen bei Ski-Unfällen in Vorarlberg

  • 12-jähriger Brite nach Sprung Oberschenkelbruch
  • Zwei weitere Skifahrer erlitten Knieverletzungen

Drei Wintersportler haben sich auf Vorarlbergs Pisten teils schwere Beinverletzungen zugezogen. Ein zwölfjähriger Brite erlitt in Warth am Arlberg bei der missglückten Landung nach einem Sprung einen Oberschenkelbruch, teilte die Polizei mit. Ein zehnjähriger Bub aus Deutschland zog sich bei einem Lift-Unfall in Klösterle am Arlberg Verletzungen im Knie zu, ebenso wie eine 50-jährige deutsche Skifahrerin, die im Montafon mit einem Snowboarder zusammenstieß.

Der britische Schüler wollte am Samstagnachmittag im Skigebiet von Warth mit seinen Skiern über eine Geländeerhöhung springen. Die Skispitzen bohrten sich bei der Landung in den Schnee, der Zwölfjährige kam zu Sturz und geriet dabei über den linken Pistenrand hinaus. Er erlitt einen Oberschenkelbruch und wurde nach der Erstversorgung ins Tal gebracht.

In St. Gallenkirch im Montafon zog sich eine 50-jährige deutsche Skifahrerin aus Großostheim (Bayern) bei einem Zusammenstoß mit einem unbekannten Snowboarder einen Kreuzbandriss zu. Während die Frau verletzt auf der Piste liegen blieb, stand der Snowboarder unverletzt auf und setzte seine Fahrt fort.

Ein zehnjähriger Bub aus Attenweiler (Baden-Württemberg) kam im Skigebiet Sonnenkopf in Klösterle bei einem Schlepplift-Unfall zu Sturz, weil er zwei vor ihm gestürzten Skifahrerinnen nicht ausweichen konnte. Der Schüler erlitt ebenfalls Verletzungen im Kniebereich und musste ins Krankenhaus Bludenz gebracht werden. (APA/red)

14.1.2007 14:21