Hochwasser werden häufiger: EU-Studie sagt höheres Risiko für obere Donau voraus
- Klimawandel führt zu häufigeren Flutkatastrophen
- Auch Zahl der betroffenen Menschen wird steigen
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In Europa werden durch den Klimawandel die Hochwasserkatastrophen in Zukunft zunehmen: Wie aus einem Papier der EU-Kommission zu den Auswirkungen der Erderwärmung hervorgeht, dürften im oberen Donauraum die Zahl der Flutungen auf lange Sicht zunehmen. Generell habe die Häufigkeit von Hochwasser vor allem in den neunziger Jahren zugenommen: Zwischen 1990 und 1998 habe es mehr Fluten gegeben als im Zeitraum von 1950 bis 1985.
Um wie viel höher die Schäden im oberen Donauraum ausfallen werden, hängt laut dem EU-Papier von der Temperaturzunahme ab: Legt man zu Grunde, dass es von 2071 bis 2100 durchschnittlich um drei Grad wärmer als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sein wird, würden die Schäden bei einer 100-jährigen Flut um bis zu 40 Prozent steigen. Eine derartiges Hochwasser würde dann Kosten von rund 66 Milliarden Euro kosten. Bei einem geringeren Temperaturanstieg von 2,2 Grad von 2071 bis 2100 steigen die Kosten um rund 19 Prozent.
Ebenso wird die Zahl der betroffenen Menschen laut dem Report steigen: Bei einer Temperaturerhöhung um drei Grad hätten 242.000 mehr unter den Hochwasserschäden zu leiden, bei 2,2 Grad wären es 135.000 mehr. Die obere Donau erstreckt sich vom Donaudurchbruch im deutschen Kelheim bis nach Budapest.
(apa)
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