Black Wings verlieren vor Gericht: Ex-Trainer Stewart darf weiter Hamburg coachen
- Einstweilige Verfügung gegen Hamburg abgewiesen
- Linz-Chef Wetzl kündigte Fortsetzung an
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Der Eishockey-Klub EHC Liwest Black Wings Linz hat vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen. Das bestätigte Präsident Wilfried Wetzl auf APA-Anfrage. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung, wonach der frühere Trainer Bill Stewart nicht mehr für die die Hamburg Freezers arbeiten darf, weil er noch einen gültigen Vertrag bei den Black Wings habe, ist vom Landesgericht Linz abgewiesen worden. Wetzl gibt sich aber noch nicht geschlagen und kündigte eine Fortsetzung des Streits vor Gericht an.
Stewart trat bei den Hamburgern im November kurzfristig die Nachfolge des beurlaubten Mike Schmidt an. Die Linzer sind aber der Meinung, dass er noch bei ihnen unter Vertrag gestanden sei. Sie brachten eine Wettbewerbsklage mit Schadenersatzforderung gegen die Hamburg Freezers und ihren Geschäftsführer Boris Capla ein. Die Hamburger führen an, sie hätten nicht gewusst, dass der Trainer nicht von einem Tag auf den anderen aus dem Vertrag aussteigen könne.
Jetzt sei nur der Antrag auf Einstweilige Verfügung mit dem Arbeitsverbot in erster Instanz abgewiesen worden, argumentierte Wetzl. Es gebe eine Rechtsmittelfrist von zwei Wochen, innerhalb dieser werde Rekurs eingelegt. In der Klage selbst sei noch nicht entschieden worden. Da werde die erste Verhandlung voraussichtlich im März sein. Eine Klage gegen Stewart wegen Vertragsbruchs "kommt noch", kündigte Wetzl an. Sie sei nur aus Zeitgründen noch nicht eingebracht worden.
(apa/red)
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