Entscheidung ist gefallen: Kein Super G in Zauchensee - nur Abfahrt und Super-Kombi!
- ÖSV-Damenchef Mandl: "Das tut uns ein bisserl weh"
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Am Samstag eine Abfahrt ab 11:00 Uhr, am Sonntag eine Super-Kombination mit Abfahrt (11:00) und Slalom (14:00) - so sieht das Programm für den alpinen Damen-Ski-Weltcup am Wochenende in Altenmarkt-Zauchensee aus, nachdem die Spezialabfahrt am Freitag abgesagt worden ist. ÖSV-Damenchef Herbert Mandl hat damit nicht uneingeschränkte Freude, denn es entfällt ein Super G. Und in dieser Disziplin sind in diesem Winter ohnehin erst zwei Rennen gefahren worden.
FIS-Renndirektor Atle Skaardal gab für die Entscheidung mehrere Gründe an und nannte alles andere "keinen realistischen Plan". Eine Super-Kombination am Samstag - wie es das ursprüngliche Programm vorgesehen hätte - sei nicht möglich, da die Veranstalter nach den Schneefällen die Präparierung von Abfahrts- und Slalomstrecke nicht zeitgerecht schaffen würden.
"Das Programm war keine Einmann-Entscheidung. Wir haben nicht so viele Super-Kombinationen und in dieser Disziplin geht es auch um eine Weltcup-Kugel, wir müssen sie durchführen", meinte der Norweger in der Mannschaftsführersitzung.
Der mehrheitliche Wunsch nach einer Abfahrt am Samstag und einer Super-Kombination bestehend aus Super G und Slalom am Sonntag und zwei getrennten Wertungen (damit hätten alle drei Rennen plangemäß stattgefunden) war laut Skaardal auch von Veranstalterseite nicht erfüllbar: "Die Super-G-Strecke und den Slalom für Sonntag zu präparieren ist unmöglich, präpariert ist jetzt ja nur die Abfahrtslinie."
Mandl begrüßte die Entscheidung, am Samstag eine Abfahrt durchzuführen, er hat aber mit dem Ausfall des Super G keine rechte Freude. "Das tut uns ein bisserl weh. Aber wir müssen respektieren, wenn die Präparierung von Seiten des Veranstalters her nicht machbar ist. Das war nicht unserer Ansicht, denn es sind ja nur ein paar Kurven mehr."
Möglicherweise wird der Super G bereits kommende Woche in Cortina nachgetragen, wo man dann gleich vier Rennen hätte, vielleicht aber auch erst in Sestriere/San Sicario. An beiden Schauplätzen steht planmäßig einer auf dem Programm. "Wen wir einen zusätzlich in San Sicario haben, dann hätten wir gleich zwei auf einem flachen Hang. Aus sportlicher Sicht widerspricht das unseren Vorstellungen", erklärte Mandl, für den "der Super G mehr als die Super-Kombination" zählt. (apa/red)
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