Nächstes Opfer der Saddam-Hinrichtung: 12-Jähriger in Saudi-Arabien erhängte sich
- Von älterem Bruder nach Moschee-Besuch gefunden
- Mindestens drittes Kind, dass Exekution nachspielte
·Saddam-Tod fand tragischen Nachahmer
US-Bub erhängte sich in seinem Kinderzimmer!
·Neue Hinrichtungen
im Irak verschoben
"Internationaler Druck"
nach Tod von Saddam
·Neue UNO-Linie in Sachen Todesstrafe?
Ban Ki Moon verurteilt Saddam-Hinrichtung nicht
·Anwalt Saddams will Untersuchung der UNO
Aufklärung über Identität der Henker wird verlangt
·Trauerbekundungen für Saddam Hussein
Zahlreiche Menschen sind
nach Tikrit gepilgert
·Pressestimmen zur Saddam-Hinrichtung!
"Saddam ist Geschichte" und "Tod ändert nichts"
In Saudi-Arabien hat sich ein zwölfjähriger Bub versehentlich erhängt, als er die Hinrichtung des irakischen Ex-Machthabers Saddam Hussein nachspielen wollte. Sultan al-Shammari ist damit bereits mindestens das dritte Kind, das sich im Spiel selbst erhängt hat, nachdem Fernsehsender das mit einem Handy aufgenommene grausige Video der Saddam-Exekution vom 30. Dezember ausgestrahlt hatten.
Zuvor hatten sich bereits ein zehnjähriger Bub in Texas und ein Neunjähriger in Pakistan erhängt.
Die saudi-arabische Zeitung "Okaz" berichtete, Sultan habe den Strick, der ihm die Kehle zuschnürte, an einer Eisentür befestigt. Sein älterer Bruder fand ihn, als er von dem Gebet in der Moschee zurückkehrte. Neben dem toten Kind saßen zwei jüngere Geschwister, die ihm nicht hatten helfen können.
(apa/red)
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