London: Prozess um fehlgeschlagene Anschläge auf U-Bahn hat begonnen
- Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück
Mit der Auswahl der zwölf Geschworenen hat der Prozess um die fehlgeschlagenen Anschläge auf den Londoner Nahverkehr im Juli 2005 begonnen. Angeklagt sind sechs Männer im Alter von 24 bis 28 Jahren. Die versuchten Anschläge erfolgten nur zwei Wochen, nachdem vier Selbstmordattentäter in drei Londoner U-Bahnen und einem Bus 52 Menschen mit in den Tod gerissen hatten.
Die fehlgeschlagenen Anschläge vom 21. Juli 2005 richteten sich ebenfalls gegen drei U-Bahnen und einen Doppeldeckerbus. Die Sprengsätze detonierten jedoch nicht; es wurde niemand verletzt. Die meisten der sechs Angeklagten sind ostafrikanischer Herkunft. Sie wiesen den Vorwurf der Verschwörung zur Ermordung von Menschen zurück. Die sechs wurden wenige Tage nach den versuchten Anschlägen festgenommen, einer von ihnen in Italien.
(apa/red)
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