Neuer Fall von Vogelgrippe in Indonesien: 14-jähriger Bursch stirbt an H5N1-Virus
- Behörden: Zahl der Vogelgrippe-Toten steigt auf 58
- Vietnam: Seuche breitet sich auf Geflügelfarmen aus
In Indonesien ist ein 14-jähriger Bursche vier Tage nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus an der Vogelgrippe gestorben. Damit stieg die Zahl der Vogelgrippe-Toten in Indonesien nach Angaben der Behörden auf 58. Auch in der ostchinesischen Provinz Anhui wurde ein Bauer mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert.
Der 37-Jährige wurde jedoch wieder gesund und konnte nach Angaben der Behörden das Krankenhaus in dieser Woche verlassen. In China, wo die Vogelgrippe erst 2005 auftauchte, sind bisher 13 Menschen an der Krankheit gestorben.
Im Süden des Vietnam breitete sich die Tierseuche auf Geflügelfarmen weiter aus. In der Provinz Kien Giang wurden nahezu 2.000 Enten getötet, wie der Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde, Dinh Cong Than, mitteilte. In Vietnam sind bisher 42 Menschen dem Erreger zum Opfer gefallen. Seit November vergangenen Jahres wurden aber keine neuen Erkrankungen von Menschen mehr gemeldet. (apa/red)
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