Umfrage zeigt: Mehrheit der Briten wäre für Neuwahlen nach Rücktritt von Premier Blair
- Regierungschef nur mehr bis zum September im Amt
- Konservativer Cameron derzeit in Wählergunst vorne

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Strahlkraft des Premiers durch Irakkrieg verblasst
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Brown Favorit, aber auch andere sind im Gespräch
Die Mehrheit der Briten wünscht nach dem angekündigten Amtsverzicht von Premierminister Tony Blair Neuwahlen. In einer Umfrage für die Tageszeitung "The Times" sprachen sich 56 Prozent für baldige Neuwahlen nach dem Rücktritt des Regierungschefs aus. Blair hatte im vergangenen Jahr angekündigt, er werde bis zum September zurücktreten. Die oppositionelle Konservative Partei von David Cameron hatte für diesen Fall Neuwahlen gefordert und argumentiert, ein Nachfolger Blairs aus den Reihen der Labour-Partei sei von der Bevölkerung nicht mandatiert.
Derzeit liegt der Tory-Vorsitzende Cameron in der Wählergunst vorne. Für die Konservativen würden der Umfrage des Instituts Populus Survey zufolge 39 Prozent stimmen, fünf Prozent mehr als noch im Dezember. Für die Labour-Partei liegt die Zustimmung demnach zur Zeit bei 32 Prozent. Sollte Finanzminister Gordon Brown die Nachfolge von Blair übernehmen, würde die Zustimmung leicht auf 34 Prozent steigen. Der Ruf nach Neuwahlen wurde von 76 Prozent der Tory-Anhänger unterstützt, aber auch von 40 Prozent der Labour-Anhänger. (apa)
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