Montag, 8. Jänner 2007

Mehrere Tage nach Fährenunglück in Indonesien: Weitere 15 Passagiere gerettet

  • Gruppe trieb in einem Rettungsboot auf hoher See
  • Ein Überlebender nach Rettung aber verstorben

In Indonesien sind 15 Passagiere einer gesunkenen Fähre nach mehreren Tagen auf See gerettet worden. Ein Frachtschiff habe die Menschen, die in einem Rettungsboot trieben, an Bord genommen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Einer der Passagiere sei nach der Rettung aber gestorben.

Mehr als 380 Menschen werden noch vermisst. Die Fähre "Senopati Nusantara" mit mehr als 600 Menschen an Bord war am 29. Dezember in schwerer See gesunken. Bisher wurden 234 Überlebende und zwölf Leichen gefunden. Die Suche werde fortgesetzt, sagte Parwa.

In Makassar ist auch das Krisenzentrum für das vor einer Woche verschwundene Flugzeug mit 102 Menschen an Bord. Trotz einer groß angelegten Suchaktion mit 3.000 Soldaten und Polizisten und Tausenden  Freiwilligen wurde die Maschine bis Montag nicht gefunden.

(apa/red)

8.1.2007 08:27