Studenten müssen weiter zahlen: Kanzler Gusenbauer lehnt Nachverhandlungen ab!
- SPÖ-Chef stellt klar: "Nie um Sozialdienst gegangen"
- VP: SP musste bei Gebühren nicht überredet werden
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Bundeskanzler Alfred Gusenbauer lehnt Nachverhandlungen bei den Studiengebühren trotz entsprechender Forderungen aus seiner Partei und anhaltender Studentenproteste ab. Er erklärte im "Standard" gleichzeitig, dass es beim Sozialdienst-Modell "nie um Sozialdienst gegangen" sei.
"Das ist eine erfundene Behauptung. Es geht darum, dass man mit Schülern, deren Eltern sich keine Nachhilfe leisten können, einmal in der Woche lernt", so Gusenbauer. Im Regierungsprogramm ist von "Tätigkeiten im Rahmen neuer sozialer Herausforderungen (Hospiz-Bewegung u.ä.)" die Rede.
Die Proteste beilegen will Gusenbauer mit Informationsveranstaltungen mit Regierungsmitgliedern in den Bundesländern.
Studiengebühren: SPÖ musste nicht überredet werden
Ex-Kanzler Schüssel hat klar gestellt, dass er seinen Nachfolger Alfred Gusenbauer bei den Koalitionsgesprächen nicht zum Studiengebühren- Kompromiss habe überreden müssen. Schon nach einem Gespräch mit dem Bundespräsidenten Mitte November sei "ziemlich klar" gewesen, "in welche Richtung das gehen wird". Auch die Ressortverteilung habe man sehr früh besprochen. (apa/red)
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