Schüssel stellt erneut klar: "Molterer ist
die unbestrittene Nummer eins in der ÖVP"
- Kein Wechsel nach Brüssel: Ex-Kanzler 'nur' Klubchef
- Studiengebühren: SP musste nicht überredet werden
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Wolfgang Schüssel bleibt der österreichischen Innenpolitik die nächsten vier Jahre erhalten! Bezüglich der Zukunft der Volkspartei stellte der Ex-Kanzler aber neuerlich klar, dass Vizekanzler Wilhelm Molterer "die unbestrittene Nummer eins" sei. Daher werde er auch am Parteitag am 21. April zu seinem Nachfolger als ÖVP-Obmann gewählt.
Er selbst habe vor, die gesamte Legislaturperiode als Klubchef zu dienen. Damit komme er einer Bitte Molterers nach. Wenn man ihn nicht mehr gewollt hätte, wäre es für ihn auch kein Problem gewesen. Nach Brüssel werde er jedenfalls nicht wechseln, so der Alt-Kanzler.
Studiengebühren: SPÖ musste nicht überredet werden
Ex-Kanzler Schüssel hat klar gestellt, dass er seinen Nachfolger Alfred Gusenbauer bei den Koalitionsgesprächen nicht zum Studiengebühren- Kompromiss habe überreden müssen. Schon nach einem Gespräch mit dem Bundespräsidenten Mitte November sei "ziemlich klar" gewesen, "in welche Richtung das gehen wird". Auch die Ressortverteilung habe man sehr früh besprochen.
Hinsichtlich der künftigen Regierungszusammenarbeit empfahl Schüssel, das "partnerschaftliche Miteinander" beizubehalten, wie es in den unter ihm geführten Koalitionen der Fall gewesen sei. Er sei immer mit den jeweiligen Partnern auf gleicher Augenhöhe umgegangen. (apa/red)
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