Amtsübergabe in Grassers Finanzressort: Molterer & Matznetter geloben Kooperation
- 'Werden sehr konsensuale Tätigkeit entfalten müssen'
- Wehmütiger Abschied: Grasser dankt Mitarbeitern

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Vizekanzler Molterer (V) und sein Finanzstaatssekretär Matznetter haben gute Zusammenarbeit gelobt. Man habe ein ambitioniertes Regierungsprogramm umzusetzen, sagte Matznetter bei der Amtsübergabe durch den scheidenden Ressortchef Grasser (V) und Staatssekretär Finz im Finanzministerium. "Wir werden eine sehr konsensuale Tätigkeit entfalten müssen."
Sollte die Arbeit im Finanzministerium scheitern, "dann haben den Schaden beide Parteien", betonte Matznetter. Ähnlich Molterer: "Wenn wir es nicht gemeinsam schaffen, dann geht es nicht darum, dass beide Parteien verlieren, dass ist überhaupt nicht die Frage: Dann verliert die Republik gemeinsam." Das Finanzministerium lobte Molterer als exzellentes Ressort und betonte, er erwartet sich von seinen Mitarbeitern "Loyalität": "Loyalität kann keine Einbahnstraße sein, sondern funktioniert nur im unfallfreien Gegenverkehr."
Grasser dankte zum Abschied noch einmal seinen Mitarbeitern und versicherte: "Sie wissen, dass ich sie vermissen werde." Er sprach von einem "Abschied mit Wehmut". Großes Lob kam auch von Finz: "Sie waren fantastisch in der Zusammenarbeit."
Grasser hatte sich zum Abschied eine kleine Bosheit für seinen langjährigen Gegner Matznetter ausgedacht: Während er seinem direkten Nachfolger Molterer ein großes silbernes Sparschwein schenkte, gab es für den Staatssekretär Matznetter lediglich ein vergleichsweise mickriges Silberschweinchen.
Zum Abschluss führte Grasser den neuen Vizekanzler und Finanzminister noch durch den blauen Salon des Finanzministeriums, wo dieser seine neuen Mitarbeiter per Handschlag begrüßen konnte.
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