"Baby-Boom" in Österreichs Hauptstadt: 2006 zwei Prozent mehr Geburten in Wien
- Erfreulich: Mehr Kinder geboren als Menschen starben
- Sarah und David sind Namens-Spitzenreiter
·Fruchtbarkeit: Wir liegen unterm Schnitt!
1,41 Kinder pro Frau. Frankreich führt mit 1,94
·Neujahrsbaby 2007 kommt aus Salzburg!
Jasin kam um Schlag Mitternacht zur Welt
Wien hat 2006 einen kleinen Baby-Boom verzeichnet: Im Vorjahr kamen in der Bundeshauptstadt laut einer Rathaus-Aussendung 18.519 Kinder zur Welt. Das ist eine Steigerung um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dem gegenüber gab es 2006 in Wien 16.092 beurkundete Sterbefälle und damit einen Rückgang um rund 2,4 Prozent seit 2005.
"2006 wurden in Wien 2.427 mehr Babys geboren als Menschen starben. Wien kann sich über einen ordentlichen Geburtenüberschuss freuen", betonte die zuständige Wiener Stadträtin Sonja Wehsely (S).
Bei den Namen sieht die Statistik folgendermaßen aus: 147 Mädchen wurden Sarah genannt, bei den weiblichen Vornamen Platz 1. An zweiter Stelle findet sich Julia mit 139, Lena belegte mit 138 Namensgebungen den dritten Platz. Bei den männlichen Vornamen wurde David in Wien 186 Mal vergeben. An zweiter Stelle lag Lukas mit 163 und Alexander und Maximilian ex aequo an dritter Stelle mit je 147.
Bei den Eheschließungen verbuchte die zuständige MA 35 einen Rückgang von 8.265 im Jahr 2005 auf 6.910 im Vorjahr. Dem gegenüber steht die ständig wachsende Zahl der ungewöhnlichen Hochzeitsorte. Fanden im Jahr 2004 noch rund 152 Hochzeiten außerhalb der Wiener Standesämter statt, entschieden sich im Jahr 2006 bereits 424 Paare für ungewöhnliche Plätze - etwa für das Schloss Schönbrunn oder die Hofburg. (apa)
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