Mittwoch, 3. Jänner 2007

Bundespräsident Heinz Fischer: ‚Ich glaube an Rot-Schwarz‘

  • Fischer - Gusenbauer: Die Bevölkerung im Land sei bereits ungeduldig, stellt Heinz Fischer fest. Der 11. Jänner steht fest.
  • Fischer - Schüssel: Der Beginn der Verhandlungen sei ziemlich ‚holprig‘ verlaufen – jetzt sei alles auf Schiene.

Verhandlungen im Endspurt: Das Oberhaupt als Parteienbändiger. Vom ,holprigen Start‘ der Koalitionsgespräche zum pragmatischen Ende.

NEWS: Herr Bundespräsident, der Jahreswechsel war überschattet vom Tod der Innen?ministerin. Wie haben Sie dieses tragische Ereignis wahrgenommen?
Fischer: Ich war zutiefst betroffen über diese schreckliche Nachricht in den letzten Minuten des alten Jahres. Ich habe Frau Ministerin Liese Prokop als engagierte, warmherzige Person und als umsichtige Ministerin kennengelernt. Ich hoffe, dass ich in meiner Neujahrsansprache die richtigen Worte zu diesem tragischen Ereignis gefunden habe.
NEWS: Nun zur aktuellen Tagespolitik, die uns zu Beginn des neuen Jahres intensiv beschäftigen wird. Sie haben schon vor Wochen den 11. Jänner als den Tag der Angelobung festgelegt und auch in Ihrer Neujahrsansprache dieses Datum wiederholt. Wird es dabei bleiben?
Fischer: Ich denke schon, denn dieser Tag wurde von mir
ja nicht im Alleingang festgelegt, sondern im Einvernehmen mit Dr. Alfred Gusenbauer und Dr. Wolfgang Schüssel. Schließlich ist es ein Gebot der Vernunft, die Geduld der österreichischen Bevölkerung nicht zu sehr zu strapazieren. Mehr als drei Monate nach der Wahl brauchen wir endlich eine neue voll handlungsfähige Regierung.
NEWS: Da drängt sich zwangsläufig die Frage auf: Welche Regierung werden Sie angeloben?
Fischer: Jene, die aus den Verhandlungen hervorgeht, die über eine stabile Mehrheit im Parlament verfügt und an deren Programm vor den Augen der Öffentlichkeit in den letzten Wochen intensiv gearbeitet wurde.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen NEWS

3.1.2007 17:34