Montag, 1. Jänner 2007

Der Euro ersetzt den Tolar: Slowenien ist
seit 1. Jänner das 13. Mitglied der Eurozone

  • Einführung beim südlichen Nachbarn verlief nach Plan

Mit Beginn des neuen Jahres ist Slowenien als erstes der neuen EU-Mitgliedsländer der Euro-Zone beigetreten. Mit den zwei Millionen Slowenen wächst die Eurozone auf eine Bevölkerung von insgesamt 316,6 Millionen Menschen. Die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung verlief am 1. Jänner nach Angaben der Projekt-Verantwortlichen ganz nach Plan.

Alle Geldautomaten und Kreditkarten-Terminals seien wieder in Betrieb und die Banken hätten die Umwandlung des Buchgelds von Tolar in Euro im Wesentlichen abgeschlossen, berichtete Zentralbank-Gouverneur Mitja Gaspari bei einer Pressekonferenz in Laibach. "Auch in den nächsten Tagen erwarten wir keine nennenswerten Schwierigkeiten," sagte Gaspari. Man rechne damit, die Währungsumstellung bis zum 15. Jänner erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Auch Finanzminister Andrej Bajuk zeigte sich insgesamt optimistisch. "Nach den ersten Schritten bestehen noch immer einige Sorgen, wie es am Mittwoch laufen wird, wenn der normale Zahlungsverkehr wieder aufgenommen wird. Wir erwarten aber keine größeren Probleme," fügte er hinzu. In Slowenien ist auch der 2. Jänner ein Feiertag.

Der slowenische Tolar wird nur noch 14 Tage lang neben dem Euro als gesetzliches Zahlungsmittel gültig sein. Solange wird man noch mit Tolar bezahlen können, das Wechselgeld aber bereits in Euro ausgezahlt bekommen. (apa)

1.1.2007 22:18