Nach Drohungen militanter islamistischer Gruppe: 10. und 11. Etappe in Mali abgesagt
- Grund: Route führte durch sehr riskante Zone
Die 10. und 11. Etappe der Rallye Dakar zwischen Mauretanien und Mali sind auf Anraten des französischen Außenministers abgesagt worden. Diese zwei Teilstücke von Nema (MAU) nach Tumbuktu (MAL) und retour waren für den 16. und 17. Jänner geplant. Dabei hätten die Teilnehmer eine sehr riskante Zone zwischen dem Osten Mauritaniens und dem Norden Malis durchqueren müssen.
Der französische Geheimdienst hatte die Regierung von Drohungen einer militanten islamischen Gruppierung bezüglich der Rallye Dakar informiert und eine Routenänderung für Mauretanien und Mali vorgeschlagen
Die 10. Etappe wird nun am 16. Jänner als Schleife in Nema gefahren. Am daruffolgenden Tag wird es einen halben Tag Pause geben, bevor der 11. Abschnitt als Verbindungsstück zu Ayoun-el-Atrous in Mauretanien gefahren wird, von wo aus dann am 18. Jänner die Etappe nach Kayes losgehen soll.
(apa/red)
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