Kommt Leonardo an den Verteilerkreis? Violette Suche nach starken Sturm-Tanks
- Austria an Leonardo und HSV-Lauth interessiert
- Parits erleichtert: "Können aus dem Vollen schöpfen"
·Branko Boskovic wird Rapid verstärken
Serbe unterschrieb Leih-Vertrag bis Saisonende
·Gercaliu-Wechsel zu Austria nun perfekt!
ÖFB-Teamspieler einigte sich mit Wiener Großklub
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Die violetten Funktionäre der Wiener Austria arbeiten auch nach der Verpflichtung von Ronald Gercaliu hinter den Kulissen weiterhin auf Hochtouren, um auf dem Transfermarkt fündig zu werden. Generalmanager Thomas Parits hat sich über Weihnachten und Neujahr nur drei freie Tage gegönnt.
Dass im Kampf gegen den Abstieg neue Spieler mit Qualität und Herz dringend her müssen, ist allen in den Reihen des aktuellen Schlusslichts der T-Mobile-Bundesliga sonnenklar. "Wir müssen uns verstärken. Wir wollen noch zwei Stürmer", erklärte der Burgenländer. Der erste Abschluss wurde am Mittwoch mit Linksverteidiger Ronald Gercaliu getätig. Gespräche mit weiteren Kandidaten würden laufen.
Parits schätzt, dass es in den kommenden zwei Wochen zu Abschlüssen kommen könnte. Der 60-Jährige und Trainer Georg Zellhofer suchen vor allem noch zwei Stürmer. Gerüchten zufolge sollen sich darunter die Namen des brasilianischen Altach-Legionärs Leonardo, der im Herbst elf Tore erzielte, und des Tschechen Vaclav Sverkos von Borussia Mönchengladbach befinden. An Letzterem soll auch Rapid Interesse haben. Angeblich wirft der Lokalrivale auch eine Auge auf Benjamin Lauth vom Hamburger SV.
Die Austria, die im Sommer 2006 noch als stolzer Double-Gewinner gefeiert, aber nach dem Abgang zahlreicher Stützen zum Mitläufer gestutzt wurde, möchte ab Ende Februar so schnell wie möglich die Rote Laterne los werden. In den unteren Tabellenregionen geht es eng zu, vom Sechsten SV Josko Ried trennen die Schützlinge von Zellhofer, die im Frühjahr keine Doppelbelastung mit dem UEFA-Cup haben, nur vier Punkte.
In dieser Situation kommt nach Meinung von Parits der Vorbereitung nach dem Hallen-Turnier große Bedeutung zu. "Die ist ganz entscheidend. Uns stehen jetzt wieder alle Spieler zur Verfügung, wir können aus dem Vollen schöpfen", meint der frühere ÖFB-Teamstürmer. Im neuen Jahr kamen die Langzeit-Verletzten wie Vachousek, Schiemer oder Radomski wieder zurück. "Mit allen Mann an Bord kann man eine schlagkräftige Mannschaft formen", so Parits.
Er möchte in der Halle am Vogelweidplatz, wo er 1978/79 als Austria-Akteur Torschützenkönig war, eine gute Figur machende Austria sehen. "Wir bieten die stärksten Linie auf, die wir zur Verfügung haben. Allerdings können wir nicht das letzte Risiko nehmen, müssen auch an die Gesundheit der Spieler und das Frühjahr denken." Der Generalmanager, der das Hallen-Turnier als Stück Wiener Tradition einstuft und froh ist, dass das Event nach einjähriger Unterbrechung auflebt, meint damit vor allem die zuvor erwähnten Langzeit-Verletzten.
(apa/red)
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