Tour-Favoriten bei Innsbruck-Quali zurück: Schlierenzauer deckt Karten noch nicht auf
- Auch Küttel, Jacobsen mit durchwachsenen Sprüngen
- Morgenstern stark - Deutscher Uhrmann in Quali top
·Bergisel: "Morgi" nur von Jacobsen gestoppt
Favorit Schlierenzauer nur auf dem 11. Platz
·ENDSTAND in der Vierschanzentournee
Jacobsen gewinnt vor Schlierenzauer, Ammann
·Abbruch in Garmisch:
Schweizer Küttel siegt!
Schlierenzauer Vierter, Gesamtführung verteidigt
·Jungadler "Schlieri"
springt allen davon!
Oberstdorf: Klarer Sieg
bei Vierschanzen-Auftakt
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An seiner "Skisprung-Geburtsstätte", der Bergisel-Schanze in Innsbruck, hat sich Vierschanzen-Tournee-Leader Gregor Schlierenzauer in der Qualifikation mit Rang zehn begnügen müssen. Der 16-jährige Tiroler landete bei 121 Metern und war damit nur Fünftbester von insgesamt 14 angetretenen Österreichern, die eine mannschaftlich überzeugende Leistung erbrachten.
Nicht weniger als 13 ÖSV-Adler schafften den Sprung in den Hauptbewerb der besten 50. Thomas Morgenstern (122,5 m) belegte hinter dem Deutschen Michael Uhrmann (125 m) und dem polnischen Tournee-Fünften Adam Malysz (123,5 m) als Bester der Truppe von Alexander Pointner Rang drei. Der ÖSV-Cheftrainer durfte aber nicht nur mit dem Kärntner Doppel-Olympiasieger zufrieden sein.
Manuel Fettner (120 m) sprang als Weitester der "Nationalen Gruppe" auf den fünften Platz, mit Martin Koch (6./120,5 m), Andreas Kofler (9./119 m) und Schlierenzauer klassierten sich insgesamt fünf Österreicher unter den Top Ten. Im K.o.-Durchgang kommt es nun zu zwei Österreicher-Duellen. Schlierenzauer bekommt es mit Stefan Thurnbichler (Quali-41./107 m) zu tun und Wolfgang Loitzl (19./115 m) springt gegen Balthasar Schneider (32./113 m).
Morgenstern sollte gegen den Russen Dmitri Ipatow ebenso keine Probleme haben wie Fettner mit dem Tschechen Jan Matura und Koch mit dem Slowenen Jernej Damjan. Kofler muss sich hingegen mit dem Finnen Jussi Hautamäki matchen. Die weiteren Duelle der ÖSV-Springer lauten: Martin Höllwarth (28./113,5 m) gegen den Schweizer Tournee-Gesamt-Sechsten Simon Ammann (23./114 m), Mario Innauer (21./114, 5 m) - Björn Einar Romören (NOR), Andreas Widhölzl (19./115 m) - Roar Ljökelsöy (NOR), Arthur Pauli (34./111 m) - Harri Olli (FIN) und Florian Liegl (36./110 m) - Arttu Lappi (FIN).
Morgenstern, der sich als Achter nach zwei Tournee-Bewerben noch berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung machen darf, war naturgemäß zufrieden: "Das war einfach geil, super. Es geht mit jedem Sprung besser. Zuletzt hatte ich immer wieder Komplikationen mit mir selbst, aber die habe ich überwunden." Überflieger Schlierenzauer wusste genau, warum es auf seiner Hausschanze noch nicht perfekt funktioniert hat: "Die Spur war schon sehr schlecht, so habe ich den Absprung verhaut. Aber das irritiert mich für den Wettkampf überhaupt nicht."
Manuel Fettner kommt nach einem verpatzten Saisonstart immer besser in Form und meinte nach der mehr als gelungenen Quali: "Ich bin wirklich sehr zufrieden. Es war im Training schon sehr gut. Ich habe mir eine gute Ausgangsposition für morgen geschaffen." Auch Koch zeigte sich zufrieden: "Ein solider, tadelloser Sprung. Es ist noch einiges drinnen."
ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner war angesichts der Mannschaftsleistung überglücklich: "Das taugt mir total. Bis auf einen alle qualifiziert. Da waren schon sehr gute Leistungen dabei, obwohl die Bedingungen sehr schwierig waren." Besonders überzeugt hat den Tiroler Pointner der Kärntner Doppel-Olympiasieger Morgenstern: "Er erinnert mich an Zeiten, in denen es bei ihm angefangen hat, zu laufen. Es kann nicht mehr lange dauern." Der verhaute Sprung von Schlierenzauer beunruhigte den Coach nicht: "Das war einfach zu viel Richtung."
| Die Vorqualifizierten (Top 15 im Weltcup): | ||||
| 1. | Adam Malysz | POL | 120,8 Punkte | (125,0 m) |
| 2. | Thomas Morgenstern | AUT | 120,0 | (122,5) |
| 3. | Janne Ahonen | FIN | 113,4 | (120,5) |
| . | Martin Koch | AUT | 113,4 | (120,5) |
| 5. | Andreas Kofler | AUT | 112,2 | (119,0) |
| 6. | Gregor Schlierenzauer | AUT | 111,8 | (121,0) |
| 7. | Matti Hautamäki | FIN | 110,4 | (118,0) |
| 8. | Anders Jacobsen | NOR | 108,0 | (117,5) |
| 9. | Arttu Lappi | FIN | 105,3 | (116,0) |
| 10. | Andreas Küttel | SUI | 104,4 | (115,5) |
| 12. | Wolfgang Loitzl | AUT | 103,5 | (115,0) |
| 15. | Martin Höllwarth | AUT | 100,3 | (113,5) |
| Die Qualifikanten (Die weiteren Top 35): | ||||
| 1. | Michael Uhrmann | GER | 124,0 Punkte | (125,0 m) |
| 2. | Denis Kornilow | RUS | 118,5 | (122,5) |
| 3. | Manuel Fettner | AUT | 114,0 | (120,0) |
| 4. | Anders Bardal | NOR | 112,6 | (119,5) |
| 5. | Jörg Ritzerfeld | GER | 109,0 | (117,5) |
| 8. | Andreas Widhölzl | AUT | 103,5 | (115,0) |
| 9. | Mario Innauer | AUT | 103,1 | (114,5) |
| 17. | Balthasar Schneider | AUT | 98,9 | (113,0) |
| 19. | Arthur Pauli | AUT | 95,3 | (111,0) |
| 21. | Florian Liegl | AUT | 93,5 | (110,0) |
| 26. | Stefan Thurnbichler | AUT | 87,6 | (107,0) |
(apa/red)
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