Tragische Folge öffentlicher Hinrichtung: Bub erhängt sich nach TV-Bildern zu Saddam
- US-Junge wollte Tod Husseins offenbar nachspielen
- Eltern: Kind sah zuvor Fernseh-Bilder der Hinrichtung
·Neue Hinrichtungen
im Irak verschoben
"Internationaler Druck"
nach Tod von Saddam
·Neue UNO-Linie in Sachen Todesstrafe?
Ban Ki Moon verurteilt Saddam-Hinrichtung nicht
·Anwalt Saddams will Untersuchung der UNO
Aufklärung über Identität der Henker wird verlangt
·Trauerbekundungen für Saddam Hussein
Zahlreiche Menschen sind
nach Tikrit gepilgert
·Pressestimmen zur Saddam-Hinrichtung!
"Saddam ist Geschichte" und "Tod ändert nichts"
In den USA hat sich laut Polizei ein zehnjähriger Bub möglicherweise versehentlich erhängt, als er die Hinrichtung Saddam Husseins in seinem Kinderzimmer nachspielen wollte. Sergio Pelico habe nach Angaben seiner Eltern vor dem tödlichen Vorfall Fernsehbilder von der Exekution Saddams gesehen und Fragen dazu gestellt, teilte die Polizei in Webster im US-Bundesstaat Texas mit.
"Es könnte sein, dass der Junge experimentieren oder die Sache nachspielen wollte und es dabei außer Kontrolle geriet", sagte der Sprecher. Der Bub sei offenbar in sein Zimmer gegangen, habe ein Kleidungsstück an einem Etagenbett befestigt, eine Schlinge daraus geformt und diese um seinen Hals zugezogen. "Es sieht so aus, als ob es ein tragischer Unfall war", sagte der Polizeisprecher. Die Eltern und andere Kinder seien zu dem Zeitpunkt im Haus gewesen. Nichts deute auf einen kriminellen Hintergrund hin. (apa)
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