Hinrichtung von Saddams Mitangeklagten verschoben: Internationaler Druck zu groß
- Halbbruder Husseins darf noch einige Tage leben
- Angeklagte wegen Massaker zum Tode verurteilt
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·Anwalt Saddams will Untersuchung der UNO
Aufklärung über Identität der Henker wird verlangt
·Trauerbekundungen für Saddam Hussein
Zahlreiche Menschen sind
nach Tikrit gepilgert
·Pressestimmen zur Saddam-Hinrichtung!
"Saddam ist Geschichte" und "Tod ändert nichts"
Die Hinrichtung der beiden Mitangeklagten des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein - seines Halbbruders Barzan al-Tikriti und des Ex-Revolutionstribunalpräsidenten Awad al-Bandar - ist verschoben worden. Das sagte der schiitische Parlamentsabgeordnete Baha al-Araji, ein Vertrauter von Ministerpräsident Nuri al-Maliki.
Ein weiterer Mitarbeiter Malikis, der nicht namentlich genannt werden sollte, führte die Verschiebung auf "internationalen Druck" zurück. Er wollte sich nicht festlegen, an welchem Tag die Hinrichtungen nun stattfinden könnten.
Die drei Angeklagten waren am 5. November wegen ihrer Verantwortung für das Massaker an 148 schiitischen Dorfbewohnern von Dujail in den 1980er- Jahren zum Tode verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hatte die Urteile am 26. Dezember bestätigt.
(apa/red)
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