Nach Exekution von Saddam: USA wollten Diktator angeblich erst später hinrichten
- Irak-Premier al-Maliki setzte Entscheidung aber durch
- Bagdad: "Amerikaner wollten Aufschub um 15 Tage"
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Der US-Botschafter in Bagdad wollte irakischen Regierungskreisen zufolge die Hinrichtung des früheren Machthabers Saddam Hussein um zwei Wochen hinauszögern. Nur die Beharrlichkeit des Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki habe am Ende zu der zügigen Vollstreckung des Todesurteils geführt, sagte ein hochrangiger Vertreter der irakischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters.
"Die Amerikaner wollten die Hinrichtung um 15 Tage aufschieben. Aber als das Büro des Ministerpräsidenten ihnen alle geforderten Informationen bereitstellte und sie merkten, dass der Ministerpräsident darauf bestand, änderten die Amerikaner ihre Meinung", sagte der Vertreter. Die US-Botschaft lehnte eine Stellungnahme dazu zunächst ab. (apa/red)
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