Suchtrupps unermüdlich im Einsatz: Weiter keine Spur von verschwundenem Flugzeug
- Indonesien: Ungewissheit über 102 Insassen
- Airline-Management hält sich von Öffentlichkeit fern
·Flugzeug vermisst: Notsignal erloschen
Indonesien: Behörden fragen Hellseher um Rat
·Indonesien: Suche nach Jet geht weiter
Signal 750 km weit vom erster Suche entfernt

Das spurlos verschwundene Flugzeug in Indonesien bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Trotz intensiver Suche fanden tausende Helfer noch keinerlei Hinweise auf das Schicksal der 102 Menschen an Bord der Maschine.
Unzählige Suchtrupps und hunderte Freiwillige sind auf der von Dschungel teils dicht bewachsenen Insel Sulawesi unterwegs und Kampfjets sowie Helikopter von früh bis spät im Einsatz. Doch die Boeing 737 des indonesischen Billigfliegers Adam Air bleibt unentdeckt.
"Bis jetzt sind die Retter nicht in der Lage gewesen, das vermisste Flugzeug zu orten", sagte ein Sprecher des Krisenzentrums in Makassar. Einheiten von Polizei und Armee suchten unermüdlich in dem unwirtlichen Terrain. Die Helfer haben jedoch keine Nachtsichtgeräte.
"Wir arbeiten, bis wir die Maschine gefunden haben", versprach Vizepräsident Kalla bei einem Besuch in dem Krisenzentrum. Dort traf er etwa 35 Angehörige der Flugzeuginsassen. "Ich bitte die Familien, nicht zu verzweifeln, sondern Geduld zu haben", sagte er. Die Angehörigen beteten und sangen zusammen und haben die Hoffnung auf eine Rettung ihrer Lieben nicht aufgegeben.
Das Management der 2002 gegründeten Fluggesellschaft hält sich von der Öffentlichkeit fern. Adam Air-Präsident Adam Adhitya Suherman ist 25 Jahre alt. Das Fachwissen über die Industrie soll er sich im Internet und bei Seminaren angeeignet haben.
Das Flugzeug war am Neujahrstag auf halbem Weg zwischen Surabaya auf Java und Manado am Nordostende von Sulawesi von den Radarschirmen verschwunden. Tage später fing eine Station in Singapur ein Notsignal der Maschine auf. Dennoch wurde nichts gefunden. (apa/red)
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