Grubeneinsturz im Kongo: Mindestens 13 Diamantensucher kommen ums Leben
- Suche nach weiteren Opfern läuft noch
Nach schweren Regenfällen im Westen der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 13 Diamantensucher bei einem Grubeneinsturz ums Leben gekommen. Rettungskräfte konnten drei Überlebende aus der eingestürzten Höhle befreien, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.
Es werde nach weiteren Verschütteten gesucht, hieß es. Mit weiteren Überlebenden sei aber kaum noch zu rechnen. Das Unglück hatte sich bereits am Freitag nahe der Stadt Tshikapa im Westen des Kongo ereignet.
Das an Edelsteinen und Mineralien reiche Land verfügt wegen eines über Jahrzehnte andauernden Missmanagements und des verheerenden Bürgerkriegs von 1998 bis 2003 kaum über eine professionelle Minen-Infrastruktur. Einwohner pflegen sich daher, in kleinen Gruppen zusammenzuschließen, um auf eigene Faust Gruben auszuheben und so Diamanten zu finden. Dabei kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken. (apa/red)
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