Tragisches Busunglück in Bangladesch:
Mindestens 55 Menschen verbrennen hilflos!
- Fahrzeug fing nach Explosion von Gaszylinder Feuer
- Völlig überladen: Passagiere saßen auch auf Dach

Bei einem Busunglück in Bangladesch sind nach neueren Angaben mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Örtliche Behörden sprachen sogar von bis zu 70 Todesopfern. Zuvor war von mindestens 40 Toten die Rede gewesen. Der Bus war mit etwa 100 Menschen auf dem Weg von der Hauptstadt Dhaka in die Hafenstadt Chittagong.
Der Fahrer wollte nach Angaben von Augenzeugen einem entgegenkommenden Taxi ausweichen, als ein Gaszylinder explodierte und der mit Gas betriebene Bus Feuer fing. Überlebende berichteten, der Bus sei zu diesem Zeitpunkt völlig überladen gewesen. Die Passagiere hätten auch auf dem Dach gesessen. Nach dem Unglück suchten verzweifelte Angehörige mit ihren bloßen Händen in den Trümmern nach ihren Vermissten. Die meisten Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Die Passagiere wollten Dhaka vor einer zweitägigen Verkehrsblockade verlassen. Mit dieser Blockade protestieren Oppositionsparteien gegen die anstehenden Parlamentswahlen am 22. Jänner. Sie werfen der Übergangsregierung Nähe zur Partei BNP (Nationalistische Partei Bangladeschs) vor, die bis Ende Oktober 2006 an der Macht war.(apa/red)
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