Samstag, 6. Jänner 2007

Mehrere Bombenanschläge in Sri Lanka: Mindestens 20 Todesopfer bei Angriffen

  • Tamilen-Rebellen für Attentat verantwortlich gemacht

Bei zwei Bombenanschlägen sind in Sri Lanka mindestens 20 Menschen getötet worden. Im Touristenort Hikkaduwa im Süden des südasiatischen Inselstaats war ein Bus Ziel der Attentäter. Bei dem Anschlag wurden mindestens 15 Menschen getötet und 30 weitere verletzt.

Zuvor waren bei einem Bombenanschlag im Norden Sri Lankas fünf Menschen ums Leben gekommen. Für den Angriff werden die Tamilen-Rebellen verantwortlich gemacht.

Einen Tag zuvor waren bei einen Anschlag auf einen Überlandbus östlich der Hauptstadt Colombo sechs Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die Behörden machten bedie separatistische Rebellenbewegung Freiheitstiger von Talim Eelam (LTTE) für die Tat verantwortlich.

Der Westen des südasiatischen Inselstaats ist in den vergangenen Monaten weitgehend verschont geblieben von dem wieder aufflammenden Bürgerkrieg. Im vergangenen Jahr starben im Norden und Osten des Landes mehr als 3000 Menschen bei Anschlägen der Tamilen-Rebellen und der srilankischen Truppen. Ein 2002 geschlossener Waffenstillstand beider Seiten existiert praktisch nur noch auf dem Papier.

(apa/red)

6.1.2007 12:04