Armee in Gazastreifen einmarschiert: Nach angeblichen Raketenbeschuss auf Israel
- Mehrere Panzer und Bulldozer an Aktion beteiligt
- 14 Menschen bei Palästinenser-Protest verletzt
·Bald neuer Anlauf
für Frieden in Nahost?
Merkel und Bush wollen Gespräche wiederbeleben
·Westjordanland: Gewalt neu angefacht
Anschläge auf mehrere Hamas-Mitglieder: 4 Tote
·Gazastreifen treibt immer tiefer ins Chaos
Vier Tote bei Kämpfen zwischen Hamas & Fatah
·Gaza: Fatah & Hamas
lassen Gefangene frei
Peruanischer Fotograf aber weiter verschollen
Zum ersten Mal seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen der israelischen Armee und radikalen Palästinensergruppen sind Israels Streitkräfte in den Gazastreifen eingedrungen. Zuvor seien aus dem Gebiet Raketen abgeschossen worden, so Sicherheitskreise. An der Aktion im nördlichen Gazastreifen seien mehrere Panzer und ein Bulldozer beteiligt gewesen. Ein Schusswechsel wurde nicht gemeldet.
Die radikalen Palästinensergruppen hatten sich am 26. November bereit erklärt, den Raketenbeschuss Israels einzustellen, wenn sich die Armee aus dem Gazastreifen zurückziehe. Seitdem wurden etwa 70 Raketen auf Israel abgefeuert. Nach Armeeangaben sind drei Raketen auf Israel abgeschossen worden. Zu den Anschlägen bekannte sich in einer in Gaza veröffentlichten Erklärung die Organisation Islamischer Dschihad.
14 Verletzte bei Palästinenser-Demo
Bei einer Demonstration von Palästinensern gegen die von Israel errichtete Sperranlage wurden im Westjordanland 14 Menschen leicht verletzt. Die Demonstranten näherten sich - wie jeden Freitag nach dem Gebet - der von Israel errichteten Sperranlage, die durch das Gebiet des Dorf Bilin nahe Ramallah läuft.
Die israelische Armee versuchte daraufhin, die Demonstranten mit Gummigeschossen, einem Wasserwerfer und Tränengas-Granaten zurückzudrängen. Bilin ist durch die regelmäßigen Proteste zum Symbol für den Widerstand gegen die von Israel als Schutz gegen Terroristen errichtete Sperranlage geworden.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
