Touristen in Rio überfallen: Österreicher bei einer Reise in Brasilien ausgeraubt!
- Österreicher will seine Reise trotzdem fortsetzen
Eine bewaffnete Bande hat in Rio de Janeiro einen Kleinbus mit Touristen aus Österreich, Deutschland und Kroatien überfallen. Die sechs Reisenden waren am frühen Morgen auf dem internationalen Flughafen Tom Jobim gelandet und in ihre Hotels unterwegs, als ihr Bus auf einer Schnellstraße zum Halten gezwungen wurde. Verletzt wurde niemand.
Die Verbrecher erbeuteten Juwelen, Bargeld, Kreditkarten und Fotoapparate. "Die Ausländer waren alle sehr nervös, aber niemand wurde verletzt", sagte ein Polizeisprecher.
Die Serie der Gewalt in der brasilianischen Metropole ging damit weiter: Allein eine Attentatswelle der Drogenmafia hatte in Rio seit dem 28. Dezember 24 Menschenleben gekostet. Staatschef Luiz Lula da Silva bezeichnete die Angriffe als "Terrorismus".
Der Überfall auf die Touristen ereignete sich nur wenige Stunden nach der Ankündigung, dass die Streitkräfte und eine Antidrogen- Eliteeinheit die wachsende Kriminalität am Zuckerhut und an der Copacabana bekämpfen werden. "Das Problem der fehlenden Sicherheit in Rio ist doch überall bekannt. Es kann doch nicht sein, dass es auf einer wichtigen Straße überhaupt keine Polizeipatrouillen gibt", sagte das österreichische Opfer.
Der Österreicher will seine Reise in Brasilien bis auf weiteres fortsetzen. Er steht allerdings mit dem Generalkonsulat in Kontakt und wird dort betreut. Aus welchem Bundesland der Urlauber stammt, ist nicht bekannt. (apa)










