Schweizer Jets um zwei Drittel billiger: F-5 kosten jährlich 18 Mio., Eurofighter 111 Mio.!
- Weiter Hick-Hack um Alternative zu Kampffliegern

·Eurofighter: Schweiz will F-5 2008 zurück
Leasing-Verlängerung offenbar nicht möglich
·F-5-Leasing statt Eurofighter-Kauf?
Platter sieht in Schweizer Jet aber keine Alternative
·F-5-Leasing statt Eurofighter-Kauf?
Für Schweizer Luft- waffenchef denkbar
·Eurofighter-Debatten in nächster Runde
Leasing keine Alternative zur Kampfjet-Anschaffung
·Eurofighter, Pension und Studiengebühren
NEWS: Sprengminen der rot-schwarzen Koalition
·Einigung auf Große Koalition rückt näher
Einige Knackpunkte sind schon vom grünen Tisch
·Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Regierung
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Rund um die umstrittenen Eurofighter ist zuletzt eine Debatte um die Verlängerung des Leasings gebrauchter F-5-Flieger von der Schweiz ausgebrochen. Die SPÖ pochte zuletzt auf eine Verlängerung des Leasing-Vertrages als billigere Alternative zum Eurofighter. Die öffentlich bekannten Kosten zeigen jedenfalls, dass das Leasing der F-5 pro Jahr ein Sechstel der Eurofighter kostet.
Die gemieteten 12 Stück F-5 kosten für vier Jahre (bis 2008) 75 Millionen Euro. Das sind 18,75 Mio. Euro pro Jahr. Die Anschaffung der 18 Eurofighter kostet zwei Mrd. Euro. Hinzu kommen Zusatzinvestitionen für Einführung und Betrieb des neuen Systems in Höhe von 463 Mio. Euro. Die jährlichen Betriebskosten betragen 50 Mio. Euro. Bei einer Lebensdauer von 40 Jahren würden die Eurofighter damit jährlich 111 Mio. Euro kosten.
Der Chef der Schweizer Luftwaffe, Divisionär Markus Gygax, hatte kürzlich erklärte, dass man über eine zeitliche Ausdehnung der Mietvereinbarung für die F-5 mit Österreich sprechen könne. Er löste damit eine heftige Debatte aus, bei der vor allem Airchief Erich Wolf unter Druck geriet. Er hatte zuvor gemeint, dass eine Verlängerung des Leasings der Schweizer Kampfjets keine Alternative zum Eurofighter sei, weil die Schweizer ihre Flugzeuge zurück bräuchten.
Das wurde später auch vom Schweizer Verteidigungsminister Samuel Schmid so dargestellt. Eine Verlängerung könne er sich nicht vorstellen, weil einerseits die Schweiz selbst Bedarf danach habe, und andererseits wohl auch Österreich nicht mit Provisorien seinen Luftraum sichern wolle, sagte Schmid und widersprach damit den Angaben des Schweizer Luftwaffenchefs.
(apa)
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