Mittwoch, 3. Jänner 2007

"Es geht um vernünftige Ziele": Burgstaller verteidigt Kompromisse bei Koalitions-Poker

  • Landeshauptfrau sieht in ÖVP gleich starken Partner
  • Weiter Zuversicht über Große Koalition ab 11. Jänner

Im Wahlkampf hatte die SPÖ noch den Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag und die Abschaffung der Studiengebühren propagiert. Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, die im SP-Team für die Regierungsverhandlungen sitzt, rechtfertigte am Mittwoch im Gespräch mit der APA die nun signalisierte Kompromissbereitschaft der SPÖ in den Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP: "Es verhandeln zwei gleich starke Partner, da geht es um vernünftige Ziele."

Hätten die Österreicher bei der Nationalratswahl "50 plus 1" für die sozialdemokratische Partei gestimmt, wäre es leichter gewesen, ihre Ziele umzusetzen. Die noch offenen Themen Eurofighter und Studiengebühren werden bei der letzten Verhandlungsrunde am 8. Jänner verhandelt, sagte Burgstaller. Sie zeigte sich sehr optimistisch, dass sich die beiden Parteien rasch einigen. "Wir werden am 11. Jänner eine Regierung haben", betonte Burgstaller. (apa)

3.1.2007 12:00