"Vorerst gehen Leute lieber ins Geschäft": Zigarettenautomaten schrecken Raucher ab
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Die seit Jahresbeginn eingerichteten Sicherheitssperren bei Zigarettenautomaten sorgen bei Rauchern für Zurückhaltung: Es gibt eine gewisse Bedienungsscheu das System zu nutzen, sagte Fritz Simhandl, Geschäftsführer der Monopolverwaltung für Tabakwaren. "Vorerst gehen die Leute lieber ins Geschäft." Wie bei jeder neuen Technologie müsse sich das ganze erst herumsprechen.
Sollte die Scheu der Kunden vor den für unter 16-Jährige gesperrten Automaten länger andauern, werden gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) Maßnahmen getroffen, um die Akzeptanz bei den Kunden zu erhöhen, berichtete Simhandl. Denkbar seien zum Beispiel Infoblätter, bei denen die Benützung genau erklärt wird.
Seither kontrollieren 28 Mitarbeiter der Monopolverwaltung in ganz Österreich die Einhaltung der seit Jahresbeginn gültigen Vorschrift. Bisher wurden bei den Überprüfungen 66 Verstöße entdeckt. Rund 50 Verwarnungen davon sind noch immer aufrecht, berichtete Simhandl.
"Totalverweigerer" der Sicherheitssperre gebe es nicht, so Simhandl. Technische Probleme, durch welche die Umstellung am 1. Jänner nicht planmäßig funktioniert hatte, gelten als eine der Hauptursachen.
Das Zahlen mit Bankomatkarte funktioniert bei allen umgerüsteten Zigarettenautomaten, erklärte der Geschäftsführer. Das Freischalten mit dem Handy sei eine Zusatzfunktion, die nur bei manchen Geräten eingerichtete sei.
Das Freischalten mit einer Kurznachricht funktioniert grundsätzlich zwar von jedem Handy. Damit anhand der Telefonnummer das Alter der Person überprüft kann, müssen aber die Mobiltelefone bei paybox austria angemeldet sein, so Alexandra Radl, Sprecherin von "paybox austria".
(APA)
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