Positiver Start in die Wintersaison:
Trotz Schneemangels ein Übernachtungsplus
- Allein im November gab es 3,3 Mio. Übernachtungen
- Bilanz des gesamten Jahres ist trotzdem noch negativ

·Russen beflügeln Österreichs Tourismus
Rund 20 Prozent Plus im Jänner prognostiziert
·Touristiker für Feier- tage optimistisch
Die Hotels sind trotz des Wetters gut gebucht
·November 2006 wärmster seit 1950
Für Österreicher liegt Ursache im Klimawandel
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Schneelage, Besucher- dichte & Wetter checken!
Trotz des akuten Schneemangels ist der österreichische Tourismus gut in die Wintersaison 2006/07 gestartet. Allein im November wurden 3,3 Mio. Übernachtungen gemeldet, das sind immerhin um 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die inländischen Gäste nächtigten laut Statistik Austria überdurchschnittlich häufig (+9,7 Prozent) in Österreich, die Zahl der Nächtigungen der ausländischen Gäste blieb hingegen beinahe unverändert (+0,1 Prozent).
Die Anzahl der Gäste (Ankünfte) nahm im selben Zeitraum sogar um 6,1 Prozent auf 1,26 Millionen zu - bei inländischen Gästen um 10,1 Prozent, bei Ausländerankünften um 2,6 Prozent.
Woher kommen unsere Gäste?
Nach den nächtigungsstärksten Herkunftsländern nahmen die Gästenächtigungen aus Frankreich (+11,6 Prozent), Großbritannien (+10,8 Prozent), Italien (+10,9 Prozent), den Niederlanden (+6,8 Prozent) und der Schweiz (+8,6 Prozent) am deutlichsten zu. Bei Gästen des Hauptherkunftsmarktes Deutschland (782.200 Übernachtungen) gingen die Nächtigungen um 5,8 Prozent zurück, bei den Belgiern um 5,4 Prozent.
Die Top-Bundesländer
Die höchsten Nächtigungszuwächse wurden in den Bundesländern Niederösterreich (+12,0 Prozent), Oberösterreich (+11,0 Prozent) und dem Burgenland (+10,0 Prozent) erzielt, gefolgt von Salzburg (+6,2 Prozent), Kärnten (+5,6 Prozent) und Wien (+4,6 Prozent). Verluste wurden in Tirol (-0,9 Prozent) und Vorarlberg (-4,1 Prozent) verzeichnet.
Luxus ist in
Wie bereits in den vergangenen Monaten wurden auch im November 2006 höher kategorisierte Hotels häufiger frequentiert als Hotels geringeren Standards: So waren um 7,0 Prozent mehr Nächtigungen in 5-/4-Stern-Betrieben und um 2,0 Prozent mehr in 3-Stern-Hotels zu verzeichnen. Rückgänge gab es nur in privaten Ferienhäusern und -wohnungen (-1,7 Prozent).
Leichtes Minus
Für das bisherige Kalenderjahr 2006 (Jänner bis November) ist die Nächtigungs- und Gästebilanz leicht negativ, wobei die Nächtigungen um 0,2 Prozent auf 110,8 Mio. zurückgingen, die Ankünfte hingegen konnten um 2,5 Prozent auf 27,8 Mio. zulegen. Nächtigungsrückgänge waren in Kärnten (-3,6 Prozent), in Tirol (-2,0 Prozent) und in Vorarlberg (-2,2 Prozent) zu beobachten, während die übrigen Bundesländer Zuwächse zwischen 0,9 Prozent im Burgenland und 6,7 Prozent in Wien aufwiesen. Die Steiermark erreichte das Vorjahresniveau von 9,1 Mio. Übernachtungen. (apa/red)
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