"Tag für Freunde, für die Familie, für Gott":
Schönborn strikt gegen Sonntagsöffnung
- Kardinal rief in Silvesteransprache zu mehr Gebet auf
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·Österreicher gegen eine Sonntagsöffnung
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Der Sonntag soll in Österreich ein Ruhetag bleiben. Das hat Kardinal Schönborn bei seiner traditionellen Silvesteransprache im ORF gefordert. "Es gibt Gott sei Dank eine starke Allianz von verschiedensten Kräften unserer Gesellschaft, den Sonntag zu erhalten". Der Sonntag sei "ein Tag der Freiheit für Freunde, für die Familie, für Gott", sagte der Wiener Erzbischof.
Halten werde der Sonntag auf Dauer freilich nur, wenn er der "Tag des Herrn" bleibt. In diesem Zusammenhang lud der Wiener Erzbischof zur Besinnung darauf ein, dass "zum Sonntag auch der Gottesdienst gehört". Zugleich rief der Kardinal dazu auf, dem Gebet wieder mehr Zeit zu widmen. Schon das Kreuzzeichen sei ein "ganz einfaches, kurzes und bündiges Gebet". Es stelle den ganzen Tag unter den Schutz Gottes.
Abschließend verwies der Wiener Erzbischof auf ein modernes Kreuzbild, auf dem die Steine, von denen der Heilige Stephanus, der erste Märtyrer, getötet wurde, in Edelsteine verwandelt sind. Stephanus habe sterbend für seine Feinde gebetet, er habe den Hass in Liebe verwandelt. Durch seine Bereitschaft zur Vergebung sei "Hoffnung in die Welt" gekommen, so Schönborn.
(apa/red)
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