Nach anfänglicher Euphorie: Handel zieht
nun eine ernüchternde Weihnachtsbilanz
- Geschäft unter der Woche war eher flau
·Heimische Wirtschaft für 2007 optimistisch
Umfrage untermauert die ohnehin guten Prognosen
Die erste Weihnachtsbilanz des heimischen Handels ist ernüchternd. Nach anfänglicher Euphorie rechnet die Branche nun mit einem Umsatzplus von einem - eventuell auch zwei - Prozent. Die Wirtschaftskammer Österreich sprach am Freitag dennoch nicht von einem realen Umsatzrückgang: Durch die Verbilligung mancher Produkte sei es trotz eines besseren Geschäftes auch zu Umsatzrückgängen gekommen.
Im Gegensatz zum Vorjahr sei diesmal mehr an den Samstagen und weniger unter der Woche gekauft worden. Außerdem gebe es immer mehr Späteinkäufer. Dazu komme der Trend zu Gutschein- und Geldgeschenken, wodurch sich ein Teil des Weihnachtsgeschäftes auf die Zeit zwischen 24. Dezember und dem Jahresende verlagere, hieß es seitens der Wirtschatskammer.
Der Obmann der Bundessparte Handel, Erich Lemler, war vor Beginn des Weihnachtsgeschäftes von einem Umsatzplus zwischen 1,0 und 1,2 Prozent ausgegangen. Trotz wiederholter Jubelmeldungen seitens der Händlerhatte er stets vor zu viel Euphorie gewarnt.
(apa/red)
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