China klagt über hohe westliche Standards: Pro Jahr Belastung von 69 Milliarden Dollar
- Mehrkosten durch Umwelt- und Gesundheitsschutz
China hat sich über hohe Anforderungen westlicher Staaten zum Umwelt- und Gesundheitsschutz beklagt, die seine Unternehmen jährlich mit 69 Mrd. Dollar belasten. Besonders die chinesische Textilindustrie leide unter diesen "technischen Barrieren", für die vor allem die EU und die USA verantwortlich seien, heißt es in einem Bericht des Handelsministeriums.
Beeinträchtigt würde nicht nur Unternehmen in der boomenden Küstenregion, sondern vor allem Firmen in ärmeren Gegenden, die oft einzige Quelle für Einkommen und Beschäftigung seien. "Insgesamt stimmen die Auswirkungen der technischen Hindernisse auf den Handel nicht zuversichtlich."
Chinesische Erzeugnisse wie Honig oder Feuerzeuge entsprechen oft nicht den Sicherheitsanforderungen in den USA, der EU oder in Japan und Südkorea. Neben der Textilindustrie seien aber auch der Export von Lebensmitteln, Geflügel, Holzprodukten und von elektrischen und mechanischen Geräten betroffen, klagte das Ministerium. China wird allerdings im Gegenzug vorgeworfen, seine eigenen Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen erschwerten den Handel.
(apa)
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