Vertragsende: Springer-Coach Pointner räumt mit Abwanderungsgerüchten auf
- Zusammenarbeit bis Vancouver 2010 vorstellbar
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Skisprung-Cheftrainer Alexander Pointner zieht vor dem dritten Bewerb der Vierschanzen-Tournee in Innsbruck nicht nur eine positive Halbzeitbilanz, sondern räumt auch mit Abwanderungsgerüchten um seine Person auf.
Der Tiroler, dessen Vertrag mit Ende des Jahres ausgelaufen ist und der zuletzt auch mit dem deutschen Nationalteam in Verbindung gebracht wurde, betonte vor dem ersten "Heimspiel" der ÖSV-Adler auf der Bergisel-Schanze: "Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit dieser Mannschaft weiterzuarbeiten."
Pointner, der seit zweieinhalb Jahren die sportlichen Geschicke des ÖSV-Teams lenkt, stellte klar: "Wenn es auch von ÖSV-Seite passt, kann ich mir durchaus eine Zusammenarbeit bis Vancouver 2010 (Olympische Winterspiele/Anm.) vorstellen."
Der in Innsbruck wohnhafte Chef-Adler hat nach den zwei Olympia-Goldenen von Turin (Morgenstern/Großschanze und Teambewerb) und dem Team-WM-Titel 2005 in Oberstdorf mit dem Tournee-Gesamtsieg noch eines von mehreren Zielen offen. "Vor allem weil ich weiß, wie sich ein Tournee-Triumph anfühlt. Beim Sieg von Andi Widhölzl 1999/2000 war ich ja Co-Trainer unter Alois Lipburger."
Pointner geht es aber nicht nur um sportliche Erfolge: "Mir sind auch die Ausbildung, Weiterentwicklung und der Charakter der Athleten ein großes Anliegen." Verärgert reagierte "Pointex" daher auf Zeitungsartikel, wonach der 1,77 m große Gregor Schlierenzauer, der gewichtsbedingt gemäß der Body-Mass-Index-Regel (BMI) mit kürzeren Skiern springen muss, wieder einen Trend in Richtung Leichtgewichte einleiten würde.
"Ich weiß nicht, ob das sportlich ist. Jeder Sportler wird kontrolliert und wenn man dem Gregor in die Augen schaut, weiß man, dass er gesund ist", erklärte Pointner und fügte hinzu: "Wenn man ihn springen sieht, sowieso."
(apa/red)
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