Schneemassen sorgen in USA für Chaos:
Wieder hunderte Flüge in Denver abgesagt
- Über 60 cm Neuschnee in weiten Teilen Colorados
Der zweite Schneesturm innerhalb einer Woche hat Teilen des US-Staats Colorado mehr als 60 Zentimeter Schnee gebracht und abermals den Flugverkehr behindert. Die Fluggesellschaften United und Frontier sagten 322 Flüge von und nach Denver ab. Fernstraßen wurden gesperrt, Behörden blieben geschlossen. Gouverneur Bill Owens rief erneut den Notstand aus. Der öffentliche Nahverkehr in Denver sollte indes nach Fahrplan verkehren.
Die Busgesellschaft Greyhound sagte alle Fahrten ab Denver ab, weitere Absagen wurden für das Wochenende erwartet. In Erinnerung des wetterbedingten Chaos' auf dem Flughafen unmittelbar vor Weihnachten versuchten zahlreiche Fluggäste, Colorado noch vor Ankunft des Schneesturms zu verlassen. An den Schaltern bildeten sich lange Schlangen.
Die Verantwortlichen stellten vorsorglich Decken und Liegen für den Fall bereit, dass abermals hunderte Menschen auf dem Flughafen festsitzen sollten. Der Wintersturm vor Weihnachten hatte den Flughafen von Denver 45 Stunden lang lahm gelegt, tausende Passagiere saßen auf dem Airport fest. Die neue Schneefront zieht nach den Vorhersagen der Meteorologen bis Sonntag über Colorado hinweg.
In Kalifornien waren am Donnerstag zehntausende Menschen ohne Strom, nachdem ein heftiger Sturm über den Küstenstaat gefegt war. Die Windböen erreichten Geschwindigkeiten von mehr als 110 Kilometern pro Stunde. Eine Hauptverbindungsstraße nördlich von Los Angeles wurde wegen starken Schneefalls für elf Stunden gesperrt. Die Interstate 5 konnte allerdings im Laufe des Tages wieder geöffnet werden.
(apa/red)
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