Gleichzeitig Held und Bösewicht des Jahres:
Präsident Bush lässt keinen Amerikaner kalt
- Bad Boys: Osama bin Laden, Saddam Hussein folgen
- Oprah Winfrey, Jesus und Christina Aguilera top
Die Amerikaner haben ihren Präsidenten George W. Bush in einer Umfrage gleichermaßen zum größten Helden des Jahres wie auch zum größten Bösewicht gewählt. Für 25 Prozent der Befragten war Bush der "Bad Guy 2006". Der Held des Jahres war er aber nur für 13 Prozent, landete allerdings auch hier an erster Stelle.
Bei der Frage nach dem größten Bösewicht kam der Führer des Terrornetzwerks Al-Kaida Osama bin Laden auf den zweiten Platz. Dahinter folgten der zum Tode verurteilte irakische Ex-Diktator Saddam Hussein, der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il. sowie der mittlerweile abgetretene US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Den Iran, den Irak und Nordkorea hatte Bush auf die "Achse des Bösen" gesetzt.
In der Liste der "positiv überzeugenden Helden" wurden die US-Truppen im Irak am zweithäufigsten genannt. Auf den weiteren Plätzen folgten die amerikanische Show-Masterin Oprah Winfrey, der demokratische Senator Barack Obama aus Illinois, Jesus Christus, der irische Rockstar und U2-Sänger Bono, Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie und der demokratische Ex-Vizepräsident Al Gore, der Bush bei der Präsidentenwahl 2000 unterlag und sich nun für den Klimaschutz einsetzt. Der Afro-Amerikaner Obama mit familiären Wurzeln in Kenia könnte sich um die US-Präsidentschaft bei der Wahl 2008 bewerben.
(apa/red)
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